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Wintersportler werden im Sommer gemacht!

Ganz nach diesem Motto trainierten die Skispringer und Nordisch Kombinierten über den Sommer hinweg, um sich für die anstehende Saison fit zu machen. Das traditionelle Trainingslager, welches in den letzten Jahren immer im tschechischen Lomnice abgehalten wurde, fand dieses Jahr an der heimischen Schanzenanlage in Lauscha statt. Es wurde gesprungen, Inliner gefahren, geschwommen, gewandert und vieles mehr. Das Highlight für alle war die Premiere des neu installierten Flutlichts, welches nun die gesamte Schanzenanlage hell erstrahlen lässt und somit das Training auch in den Abendstunden ermöglicht.

Der zweite Teil der Sommerferien hatte noch etwas ganz besonderes im Plan:

Jährlich absolviert der Thüringer Skiverband mit seinen Landestrainern ein Trainingslager in Villach (Österreich). Hier durften Nele Steiner, Matti Friedrich, Lukas Krenz, Mika Pfeuffer und Trainer Oliver Reck ein Teil davon sein. Bei sommerlichen Temperaturen und einer Unterkunft, direkt am Faaker See gelegen, erschien der Trainingsalltag weniger schwer und hatte nebenbei ein Hauch von Urlaubsatmosphäre. Direkt am ersten Tag staunten die Kinder nicht schlecht, als die gesamte polnische Nationalmannschaft rund um seine Topspringer Kamil Stoch und Dawid Kubacki ebenfalls trainierten. Nach vielen Flügen in der Villacher Alpenarena ging es täglich am Abend zum Baden in den See. Eine weitere Überraschung hatte der TSV dann noch: Einen Tagesausflug ins traditionelle Tal der Schanzen nach Planica. Natürlich zum Skispringen! So konnten unsere Sportler auch dort großartige Eindrücke und Flugmeter sammeln. 

Alle Sportler konnten somit während des Sommers unter Top Voraussetzungen an ihrer persönlichen Leistung weiter arbeiten und neue persönliche Rekorde aufstellen. Nele Steiner, gerade einmal 10 Jahre alt, absolvierte ihre ersten Sprünge auf einer K60 Meter Schanze und flog auf 36 Meter. Helene Steiner konnte über sich hinauswachsen, besiegte letzte Ängste, sprang ebenfalls von der K60 und geht nun mit gestärktem Selbstbewusstsein an weitere Aufgaben. Lukas Krenz zeigte wie immer saubere Flüge weit über die 45 Meter Marke und bewies, dass er selbst gegen die älteren locker mithalten kann. Mika Pfeuffer konnte enorme Fortschritte in seiner gesamten Technik erlangen. Speziell in den Bereichen Anfahrt und Flug lernte er viel dazu und bringt sich somit selbst ein großes Stück weiter. Matti Friedrich, der erst seit Mai beim Training der Springer dabei ist, konnte sich ebenfalls beachtlich steigern. Da für ihn alles noch recht neu ist, saugte er sprichwörtlich alles an Eindrücken auf. Mit seinen Leistungen im Training und den ersten Wettkämpfen nach den Ferien, zeigte er was für Potential in ihm steckt. Beide Jungs (Mika und Matti) gingen noch auf Geschwindigkeitsjagd - sie fuhren souverän den Auslauf der großen K90 Meter Schanze hinab!

An dieser Stelle ein großer Dank an die helfenden Eltern und an den Thüringer Skiverband mit dem Landestrainer Sprung Jens Greiner Hiero!

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