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sollten gleich zwei Starterinnen des WSV 08 Lauscha auf der HS 106 Meter Normalschanze ihr Können unter Beweis stellen. Leider musste Pauline Heßler kurz vor dem Event von der Teilnahme zurücktreten. Eine noch auszukurierende Fußverletzung sollte vor der startenden Wintersaison 2020/21 erst komplett ausbehandelt werden. Luisa Görlich hingegen überzeugte mit tendenziell starken Sprüngen auf 90,5 und 91 Metern. Doch auch sie flog am begehrten Treppchen vorbei und landete, wie ihr Vereinskollege auf Rang 4. Es gewann mit gerade einmal 0,5 Punkten Vorsprung Lokalmatadorin Katharina Althaus vor Thüringerin Juliane Seyfarth und Agnes reisch vom WSV Isny. In der Teamwertung startete im Team Thüringen die frisch gekührte Vize-Deutsche Meisterin Juliane Seyfarth gemeinsam mit Luisa Görlich. Sie lieferten eine fantastische Leistung. Damit gelang Görlich was ihrer Teamkollegin Pauline Heßler schon 2018 gemeinsam mit Seyfarth gelungen war und holten sich den Titel Deutsche Meisterinnen im Team 2020. Der Teammanager der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft, Horst Hüttel betont: „Auf Leistungsebene war das ein großartiger Wettbewerb, auf emotionaler Ebene hingegen, ist die leere Arena ohne Fans und Angehörige natürlich nicht mit den Vorjahren zu vergleichen.“

Geschuldet sind die strengen Maßnahmen natürlich den Vorkehrungen zum Schutz aller Beteiligten vor dem Corona-Virus. Hierfür wurden natürlich alle notwendigen Hygienemaßnahmen getroffen. Görlich selbst war froh überhaupt wieder einen Wettbewerb springen zu können. Auch wenn sie es ohne Zuschauer ziemlich komisch fand, meinte sie eigentlich seien es die Damen leider gewohnt mit wenigen Zuschauern beehrt zu werden. Anschließend erklärt die frisch gebackene Deutsche Teammeisterin: „Ich hatte mir selbst im Einzel das Ziel gesetzt unter die Top 6 zu kommen. Ich bin sehr zufrieden mit meinen Platzierungen und kann optimistisch in Richtung Wintersaison 2020/21 schauen.“ Auch bei den Damen der Nordischen Kombination hielt der WSV Lauscha seine Daumen für eines seiner Nachwuchstalente fest gedrückt. Mit Emilia Görlich startete eine große Nachwuchshoffnung in der Doppeldisziplin Lauf und Sprung. Sie konnte sich mit guten Sprüngen positionieren und landete nach einer extremen Aufholjagd den Vize Titel hinter Kollegin Jenny Nowak. Die Nordische Kombination der Herren gewann Fabian Rießle vor Vinzenz Geiger und Jakob Lange.

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